Die hochtechnologische Zukunft hält jeden Tag weiter Einzug in unser Leben und bestimmt es mehr und diesmal wird eine ganz besonders erwähnenswerte und vielleicht diskutierenswerte Barriere überschritten: die Partnersuche per Genvergleich.
Gerade zu dilletantisch muten dagegen die Versuche der bisherigen Partnervermittler an: endlos lange Profile mit echten oder gefälschten Fotos und Interessengebieten müssen mühsam abgeglichen werden, da ist scientificmatch.com zwei Schritte weiter: anhand statistisch als relevant erachteter, empirisch ermittelter Gene werden Partner aneinander vermittelt und damit gibt es quasi eine Garantie körperlicher Kompatibilität. Fragt sich, wie es sich dann ausserhalb der Körperlichkeit verhält?
Herausgefunden haben die Wissenschaftler die entscheidenden Gene und Kombinationen in einem ebenso interessanten Versuch: auf einem Campus wurden Frauen T-Shirts von Männern unter die Nase gehalten, die sie ‘gut riechen können’. Damit gelang es dann in üblich langwieriger und wissenschaftlicher Art und Weise ein Set von Genen zu definieren, bei denen die Kombinationen passen müssen.
Zu diskutieren ist natürlich (wieder einmal) der Einfluss dieser technologischen Anwendung und damit das ‘Verhalten wider die Natur’ oder unter Überbrückung der Natur, aber vor 15 Jahren wusste auch noch niemand, was eine SMS ist – manchmal nehmen die Dinge eben zum Glück einen anderen Lauf als erwartet, ob die scientificmatch.com-Methode auch einigen zum Glück verhelfen wird, steht noch in den Sternen.
Jedenfalls ein netter Spass, vielleicht klappt es ja.
Discussion
Trackback URL for this post: http://www.h-quadrat.com/techblog/25-scientificmatch-partnersuche-per-genvergleich.php/trackback
Comments are disallowed for this post.
Comments are closed.